146. Jahreshauptversammlung – eine imposante Bilanz

    Am Freitag, dem 02. März 2018 blickte die FF St. Andrä unter Kommandant HBI Wolfgang Kobold im Zuge der 146. Jahreshauptversammlung im GH Deutscher auf ein durchaus ereignisreiches Jahr 2017 zurück.

HBI Wolfgang Kobold konnte eine Vielzahl an Ehrengästen begrüßen, allen voran Bgm. Peter Stauber. Aus Feuerwehrkreisen befanden sich AFK u. BFKStv. BR Magnus Semmler, BFKUR Mag. P. Anselm Kassin, Gemeindekdt.Stv. OBI Herbert Rami, Abschnittsatemschutz-BeauftragterStv. HFm Alexander Lojnig, Abschnittsmaschinenmeister Bm Ing. Peter Sander und Abschnittsfunkbeauftragter Bm Sebastian Futtelnig unter den Anwesenden. Vonseiten der Exekutive wohnte in Vertretung v. PI-Kdt. Chefinsp. Johann Tripolt Bez.Insp. Christina Handler der Jahreshauptversammlung bei, das Rote Kreuz war durch Bez.Stellenleiter Martin Schifferl und Bez.Rettungskdt.Stv. Dietmar Töferl vertreten.

Der Bericht des Kommandanten spiegelt eine überaus imposante Bilanz wider. So wurden die Florianijünger im abgelaufenen Jahr zu 47 Brandeinsätzen, 14 Verkehrsunfällen, 3 Menschenrettungen, einem Schadstoffeinsatz, 5 Einsätzen m. gefährlichen Stoffen, 14 Hochwasser- u. Schneeeinsätze sowie 116 Hilfeleistungen und Wasserversorgungen alarmiert. Somit stehen 200 Einsätze zu Buche, die von 1.320 Kameraden bravourös gemeistert wurden – die damit verbundenen Stunden v. 1.967,35 wurden freiwillig und unentgeltlich zum Wohle der Bevölkerung geleistet.

Des Weiteren wurden aber auch unzählige andere Aktivitäten wie Übungen, Schulungen, Dienstbesprechungen, Bereitschaftsdienste usw. durchgeführt.

In Summe ergeben sich 809 Tätigkeiten mit einer Beteiligung von 3.964 Männern und einem Gesamtaufwand v. 9.364,85 Stunden.

Das Jahr 2017 stand aber auch ganz im Zeichen des 145jährigen Bestandsjubiläums und dem Austausch des über 40 Jahre alten LFA-Unimog. Im Zuge der Feierlichkeiten konnte das neue Fahrzeug LFB-A eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben werden. An dieser Stelle bedankt sich die FF St. Andrä nochmals bei der Gemeinde u. dem KLFV für die Zurverfügungstellung der finanziellen Mittel sowie den Fahrzeugpatinnen Manuela Dorner, Andrea Podgorsek, Sandra Fellner, Maria Knauder, Manuela Sagorz und Tanja Gartner.

Die FF St. Andrä kann per Jahresende 2017 auf 53 aktive Kameraden zurückgreifen. Dazu kommen ein sonst. nicht aktives Mitglied, fünf Probe- u. drei Reservemitglieder sowie acht Altkameraden.

Auch den Ausführungen der Ämterführer – Kameradschaftsführer Lm Johannes Brandstätter, Maschinenmeister Lm Gerhard Pettauer, Funkmeister Bm Franz Schlatte u. Atemschutzbeauftragter Bm Marcus Kobold – war zu entnehmen, dass in den Sachgebieten sehr viel geleistet wurde.

Dass es an Nachwuchs nicht mangelt belegt die Tatsache, dass die Jungkameraden Kevin Brunner, Mario Ellersdorfer u. Luca Hauser zum Feuerwehrmann angelobt und somit in den aktiven Dienst überstellt wurden. Zudem konnten Fabio Kobold und Jonas Quendler als Neuaufnahmen präsentiert werden.

Weiters wurden Danny Kienzer, Marco Radl u. Fabian Huber zu Hauptfeuerwehrmännern befördert.

Für langjährige Zugehörigkeit wurden auch einige Kameraden mit Ärmelstreifen ausgezeichnet: Fm Stefan Harter u. Fm Florian Feichtinger für 5 Jahre (ein roter), OFm Mario Brandstätter, FA Dr. Johannes Hipfl, OFm Wolfgang Kaplaner u. OFm Paul Meyer für 10 Jahre (zwei rote), HFm Mario Schuster f. 15 Jahre (drei rote), HFm Forian Türmer für 20 Jahre (ein silberner), OBI Thomas Morianz u. HFm Hermann Ellersdorfer für 25 Jahre (2 silberne) sowie Bm Franz Schlatte für 40 Jahre (zwei goldene).

Den Altkameraden Paul HFm Skriner und HFm Viktor Schlatte wurde für 55jährige bzw. 65jährige Mitgliedschaft eine Urkunde sowie ein kleines Präsent überreicht.

Aufgrund des Erreichens ihres 65jährigen Lebensjahres, das bis vor einiger Zeit prinzipiell mit der Beendigung des Aktivstandes und dem Übergang zum Altmitglied verbunden war, erhielten EOBR Bernhard Schütz und HFm Siegfried Treffler einen von Günther Moser gefertigten Holzschnitt überreicht. Ein neueres Gesetz ermöglicht es aber, dass der aktive Feuerwehrdienst auf Antrag des Betroffenen um weitere fünf Jahre, also bis zum 70. Lebensjahr, verlängert werden kann – Kommandant HBI Kobold zeigte sich sehr darüber erfreut, dass beide Kameraden von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht haben und somit in den sog. Reservestand überstellt werden konnten.

Nach den Grußworten der Ehrengäste fand die Veranstaltung mit einem hervorragenden Abendessen in gesellschaftlicher und kameradschaftlicher Atmosphäre seinen Ausklang.

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